Maria Bonzanigo

Maria wurde in Lausanne im Jahre 1966 geboren.
Komponistin und Choreographin.

Nach dem Treffen mit der griechischen Choreographin Zouzou Nicoloudi entwickelt sie eine Leidenschaft für griechische Mythologie und realisiert zwischen 1984 und 1991 einige Choreographien über mythologische Figuren, mit ihrer Stimme als unterstützenden Klang. Sie beginnt sehr jung (seit 1982) die Tätigkeit als Lehrerin in der Schule ihrer Mutter Graziella Bonzanigo. Sie arbeitet später als Lehrerin beim Ausbildungskurs organisiert von der Internationalen Vereinigung Rosalia Chladek.

Im Jahr 1984 trifft sie Daniele Finzi Pasca. Mit ihm beginnt sie eine intensive und dauerhafte künstlerische Zusammenarbeit. Über Jahre bringen sie ihre Compagnia voran: das Teatro Sunil. Im darauf folgenden Jahr stellt sie mit Fabrizio Arigoni eine Zirkus-Nummer auf die Beine.

Mit Daniele Finzi Pasca und Marco Finzi Pasca erarbeitet sie eine Vision der Clownerie, des Tanzes und des Spiels. Diese theatralische Technik wurde von ihnen Theater der “Carezza” getauft.

Zwischen 1984 und 2003 wirkt sie mit der Compagnia Teatro Sunil bei 30 Kreationen mit, als Schauspielerin, Tänzerin, Komponistin und als Choreographin oder Regisseurin. Darunter Viaggio al Confine, Dialoghi col Sonno, Concordanze, Passo Migratore, Icaro, Percossi Obbligati, Patria, Aitestas, Visitatio (co-produziert mit Carbone 14 in Montreal), Di Sogno e Volo, Te Amo, Tres Tristes Tangos. Im Jahr 1995 trifft sie Hugo Gargiulo (Schauspieler, Bühnenbildner und Autor), den sie im Jahr 1998 heiratet und zu dem sie eine starke künstlerische Bindung hat.

In den Jahren 2002 und 2003 komponiert sie für Cirque Eloize aus Montreal die Musik: Nomade- la nuit le ciel est plus grand, Rain- comme une pluie dans tes yeux.

Zwischen 2004 und 2005 komponiert sie für Cirque du Soleil Teil der Musik der Show Corteo und ist verantwortlich für die Vorbereitung der Schauspieler auf der Bühne.

Im 2006 ist sie Teil des Regie-Teams der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2006 in Turin. Bei dieser Gelegenheit kümmert sie sich um einen Teil der Choreographie und schreibt eines der Original-Lieder für die Zeremonie.

Im Jahr 2007 unterschreibt sie die Choreographie und die Live- und Orchester- Musik (aufgenommen von Orchestra della Svizzera italiana) der Show Nebbia (co-produziert von Cirque Eloize und Teatro Sunil), für die sie im Oktober 2009 den Preis Gascon-Roux des Théâtre du Nouveau Monde von Montreal (Kanada), erhält.

Zwischen 2009 und 2010, kreiert sie zusammen mit Daniele Finzi Pasca die Choreografie sowie Live- und Orchester-Musik (aufgenommen von Rachmaninov Symphony Orchestra von Moskau unter der Leitung von Maestro Sergei Kondrashev) der Show Donka (Teatro Sunil, Checov Festival, Théâtre de Vidy und Inlevitas) eine Show, anlässlich des 150. Jahrestages des Geburtsjahres von Anton Tschechow.

Im 2011 choreografiert sie die Oper Pagliacci am Teatro San Carlo in Neapel.

Im Jahr 2011 gründet sie gemeinsam mit Antonio Vergamini, Daniele Finzi Pasca, Hugo Gargiulo und Julie Hamelin (in alphabetischer Reihenfolge) die Compagnia Finzi Pasca, wo Teatro Sunil und Inlevitas vereint werden.

Im Januar 2012 co-produzieren Compagnia Finzi Pasca und Teatro Sociale in Bellinzona (Geburtsort von Maria) ein Konzert mit einem Programm, das die Bühnenmusik von Maria feiert, ihre 25 Jahre Kompositionen für die Bühne.

Immer im Jahr 2012 schreibt Maria Bonzanigo die Musik für die Show La Verità.

Für La Verità ist sie auch Sound-Creator und Mitverantwortliche für die Choreographie von Daniele Finzi Pasca.

Neben der Musik für die Bühne schreibt Maria Bonzanigo einige Kompositionen für Kammermusik und Orchestermusik. Ihre Musik wurde von Jecklin Edition (Zürich), Teatro Sunil, Cirque Eloize, Cirque du Soleil und ed. De Agostini veröffentlicht.