Tres Tristes Tangos

Compagnia Finzi Pasca

Tres Tangos Tristes
Auf den Tangos von:

„ Ist es möglich, die ganze Nostalgie, die in einem Tango enthalten ist, zu interpretieren? Ist es möglich, den Tango ohne die Texte, zu verstehen? Kann man den Tango ohne die richtigen Schuhen tanzen? Ist es wie im Pathos lachen und im Blödsinn weinen? Drei Schauspieler mit sehr unterschiedlichen Wurzeln, ein Schweizer, ein Uruguayaner und ein Italiener versuchen, diese und andere Fragen zu beantworten, indem sie so tun als würden sie all diese Polemik rund um den Tango, den Tanz, das Theater, … 
ignoriren. Fasziniert von der Theatralik deren Rhythmus, von der beschwörenden Kraft der Worte, von der Leidenschaft, die fast ins lächerliche fällt, versuchen sie davon zu erzählen. Durch die Abkehr vom Archetyp der Frau mit High Heels und sexy Kleidung und die „Macho“ Haltung des Mannes mit gegelten Haaren, versuchen sie mit Leichtigkeit eine Art zu leben, zu erfassen, zu erinnern, die der Tango enthält, wachzurufen. Tres Tristes Tangos ist ein Theaterstück, wo getanzt wird, wo drei Schauspieler verschiedene Figuren, die die Seele des Tangos beinhalten, spielen: surreal, erbärmlich, lächerlich, zärtlich. Die Grenzen der Darstellung erweitern sich bis zum Publikum, welches eingeladen ist, die dünne Grenze, wo die schrecklichste Tragödie uns zum lachen bringt und das absurdeste Melodrama uns bewegt, zu überschreiten. Der Tango, “un pensamiento triste que se baila” (ein trauriger Gedanke, den man tanzt) begleitet sie als einen vierten Schauspieler und durch ein Lächeln huldigt man ihn. Es ist eine Hommage, die weniger dem Tanz oder dem Lied gilt, als eher einem bestimmten Zustand der Seele. „
 Maria Bonzanigo, Hugo Gargiulo und Antonio Vergamini

Presse-Mitteilung: 
 „Ein Debüt mit Paukenschlag für das Teatro Sunil, der Saal voll und zufrieden. Eine Reihe von Gemälden, manchmal in der Luft hängend, manchmal kontorsionistisch-magisch, für einzelne Ausdrücke oder gesammelte Empathien, alles Elemente, die den Faden der Erzählung auf eine nicht literarische Form zusammensetzen. Die „Tres Tristes Tangos“ Maria Bonzanigo, Hugo Gargiulo und Antonio Vergamini singen im Einklang, noch mit spezifischen Fähigkeiten, doch bewegen sie sich auf einer gemeinsamen Plattform, gemacht aus Tanz, Comedy, und Interpretation. Und so ergänzen sie sich harmonisch im Tango, Stoff den man in Schritten, Emozionen und Gelächter poetisieren kann.
Dann beginnen Sie zu metateathrisieren: sie haben eine Show vorbereitet, und in der Tat sind sie dabei sie vorzubereiten, sie wenden sich an ein Publikum, das da sein wird, und in der Tat da ist, und das Stück macht Spaß und das Finale ist überzeugend.“
 Francesca Giorzi, Radio-TV Schweiz – 16. Oktober 2003 
“

Sunils Debüt mit Beifall im Studio Foce. Ein trauriger glücklicher Tango, den man zu dritt tanzen darf. In der neuen Show, mit der das Teatro Sunil seine 20 Jahre feiert, wird ein Triptychon vorgeschlagen zwischen Tanz, Mimik, wenige Worte, Clown Gags, Humor, Poesie, Comedy und Emotionen. Maria Bonzanigo, Hugo Gargiulo und Antonio Vergamini, auf den Noten der großen Tradition, von der populären bis zur raffiniertesten, führen sie geschickt eine Reise an, die die Tricks des Erfolgs nutzt. Durch Tanzschritte, belästigende Aktionen, Lügen und Eifersucht, Streit, Leidenschaft, Momente des Lebens, Zärtlichkeit und Aggression, wird mit Anmut die Idee dieses Tanzes-Gedankes, übertragen „
 Manuela Camponovo, Giornale del Popolo des 17. Oktober 2003 – Lugano, Schweiz

„Ein trauriger Gedanke, den man tanzt. Die Vorbedingung ist faszinierend, sie erinnert fast an einen surrealistischen Spaziergang. Es erscheinen Koffer, Schuhe, es zeichnen sich die Figuren ab: zwei von ihnen sind ganz in der Philosophie des Tanzes, die die Trauer, die Verlassenheit, die Erinnerung, die Lebensgeschichten, die verfehlten Leidenschaften, die Liebe und den Tod anruft. Ein dritter liebt das Leben, ist positiv und zieht es vor, alles zu minimieren, neckt, spielt mit einem Skelett und brüllt vor Lachen sobald er kann. Man beginnt dann aber doch zu tanzen. Die Musik und die Bewegungen sind sorgfältig durchstudiert, jeder Fehler ist der Choreographie berechnet. Die drei Protagonisten meistern die Bühne mit Leichtigkeit, die Dialoge sind weitgehend erfolgreich, und das komische Talent von Vergamini kommt gut durch.“
 George Thöni, Corriere del Ticino am 18. Oktober 2003 – Lugano, Schweiz

„Maria Bonzanigo, begleitet von Hugo Gargiulo und Antonio Vergamini, hat für das Teatro Sunil eine echte Hommage an den Tango offeriert. Voller Leidenschaft und Ironie wird mit Tres Tristes Tangos, eine witzige und zugleich faszinierende Tanz-Theater- Performance angeboten. „
 John Smith , www.eolo-ragazzi.it -. 18. Mai 2005

„Tres Tristes Tangos, das heisst Tango ohne Klischees, aber mit viel Humor. Und vieles mehr: eine Liebeserklärung an „einen traurigen Gedanken, den man tanzt „, eine amüsante Entmystifizierung von bestimmten Stereotypen… eine luftige und subtile Show, angenehm nicht erzählerisch, von einzigartiger Atmosphäre mit Mischung gestischen Theaters, Tanz und Clownerie „
 Pier Gorgio Nosari, L’Eco di Bergamo am 18. Februar 2007 -. Bergamo, Italien