Te amo

Compagnia Finzi Pasca

„Das Wiedersehen zweier Freundinnen, die in der gleichen Nachbarschaft aufgewachsen sind, in einer Stadt, die sich nach dem Willen Gottes, an der Grenze der Welt befindet: La Paz. Für Cassandra (interpretiert von Dolores) war das Leben ein ständiges Weglaufen, eine konstante Entdeckung von neuen Ländern und neuen Geschichten. Für die Andere, ein Bleiben und ein Verirren in einem Schmerz antiken Ursprüngs verbunden mit der Zeit ihrer Kindheit. Afrodita (interpretiert von Ana) verschliesst sich in Schweigen, weit vom Leben entfernt.
Sie können sich mit einem Spiel befreien, in dem ein kleiner Clown Vermittler ist, ein Berührungspunkt zwischen den beiden: „nanetta“. In dem sie einen Zwerg imitiert, verwandelt sich Cassandra in eine Figur die näher an der Vision der Freundin ist. Sie steigt in ihre Dimension ein, sie macht sich sogar physisch kleiner um in die Welt der Kindheit zurückzukehren, da wo alle Geister und Fantasien erscheinen.

 „Die Liebe ist eine lange Qual. Wir sind alle in einem Wahnsinn gefangen, der uns zum leiden bringt damit wir uns lebendig fühlen, diese ungehörige und tragische Art, sich als Helden darzustellen. Nur weil wir glauben zu leiden, fühle ich mich zu Hause, so wie ich mich in einem Zirkus zu Hause fühle wo alle, einschließlich der Tiere, sich verkleiden und so tun, als seien sie das, was sie sind. Te amo erzählt von der Freundschaft zwischen zwei Frauen, eine Freundschaft, die durch eine brüderliche Liebe besiegelt ist, voller Zärtlichkeit und Komplizenschaft. Die Geschichte ist schön und leicht, so wie die einfachen Dinge sein können. Das Wiedersehen zweier Freundinnen, die in der gleichen Nachbarschaft aufgewachsen sind, in einer Stadt, die sich nach dem Willen Gottes, an der Grenze der Welt befindet: La Paz. Für Cassandra (interpretiert von Dolores) war das Leben ein ständiges Weglaufen, eine konstante Entdeckung von neuen Ländern und neuen Geschichten. Für die Andere, ein Bleiben und ein Verirren in einem Schmerz antiken Ursprüngs verbunden mit der Zeit ihrer Kindheit. Afrodita (interpretiert von Ana) verschliesst sich in ein Schweigen, weit vom Leben entfernt. Ihr Zimmer wird ihr Universum, und wach bleiben ist ihr Instrument um die Geister, die die Träume bewohnen, zu verjagen. Aphrodite fällt in ein tiefes und tragisches Schweigen, welches ihr Gedächtnis löscht, und sie von der Vergangenheit und den Erinnerungen entfernt. Nach ihrer Rückkehr, befindet sich Cassandra waise ihrer Vergangenheit, ihren Wurzeln, ihrer Geschichte. Das Schweigen ihrer Freundin lässt sie in die gleiche Spirale fallen, in die gleiche Traurigkeit.
Sie können sich mit einem Spiel befreien, in dem ein kleiner Clown ein Vermittler ist, ein Berührungspunkt zwischen den beiden: „nanetta“. In dem sie einen Zwerg imitiert, verwandelt sich Cassandra in eine Figur die näher an der Vision der Freundin ist. Sie steigt in ihre Dimension ein, sie macht sich sogar physisch kleiner um in die Welt der Kindheit zurückzukehren, da wo alle Geister und Fantasien erscheinen.
Einer meiner Freunde, ein Psychiater, beschreibt seine Arbeit mit Menschen mit Depressionen wie einen Walfang. Einen Tanz der Annäherung der sehr lange dauern kann. Den Wal jagen, nicht um ihn zu töten, sondern eher um ihn zu berühren und in einer seiner geheimnisvollen Augen zu schauen. Ein Spiel wie ein Tanz, zur Schaffung eines Klimas des Vertrauens, das uns ermöglicht, nicht mehr in den unergründlichen Ozean unseres Herzens zu flüchten. Auf der Bühne sind zwei Schwestern, die zwei Freundinnen interpretieren. Dolores hat die Aufgabe, Ana in diesem Spiel zu führen. Sie begleitet Ana auf eine Reise, in der sie ihre Stärke, ihre Schönheit und ihre Träume entdeckt. Schwebend zwischen dem Universum von Ana und dem Publikum ist Dolores die Interpretin und die Erzählerin der Show. Wie einen Virgilio nimmt sie Ana an der Hand und führt sie durch die Geschichte, während sie mit den Augen eine Beziehung der Komplizenschaft mit dem Publikum beibehält. „
 Daniele Finzi Pasca

Die Presse:
 “ Dolores und Ana Heredia: ein Sturm von Erinnerungen auf der Bühne. Eine witzige Show, die zusätzlich die tiefsten Saiten der Zuschauer berührt.“
 Elias P. Medina / Sudcaliforniano – 11. November 2002, La Paz 


„Te amo überschreitet die Grenzen des Sensationellen. Lachen, weinen, leiden, sich amüsieren, das ist die Magie von Te Amo „
 Joel Trujillo Gonzalez / Sudcaliforniano / Escenario – 13. November 2002, La Paz 


„Verträumt und Fesselnd. Die Vitalität dieses Meeres von Erinnerungen soielt sich mit dem Zuschauer ein, mit Ressourcen des alten Theaters, ein Hauch von Clownerie und geniale visuelle Poesie erhält man einen tadellosen Job“
 Mariana Figueroa / El Norte / Cultura / Vida -. 20. November 2002, Mexiko-Stadt 


„Wir sind Zeugen einer Tat der Liebe, wo der eine mit dem anderen konfrontiert wird, mit Vielfalt, mit Geduld und Zuneigung, in einem einzigartigen Spektakel in der Entstehung und der Entwicklung.“ Olga 
Harmony/ La Jornada / Kultur – 20. März 2003, Mexiko-Stadt 


Es ist wieder die Kommunikation von Mensch zu Mensch, wo die künstliche Bühne nur eine Brücke ist zwischen zwei Empfindlichkeiten. Es gibt nicht viel zu denken, man muss sich eher in das „Elementare“ gehen lassen, welches wir niemals hätten verlieren dürfen“
 Bruno Bert / Tiempo Libre – 25. März 2003, Mexiko-Stadt

Ein Te Amo voller Gnade. Die Show ist eine wunderbare Ode an die weibliche Freundschaft, geschaffen vom Schweizer Künstler Daniele Finzi Pasca und der mexikanischen Schauspielerin Dolores Heredia. Letztere ist auf der Bühne mit ihrer Schwester Ana, die unter Down-Syndrom leidet. Beide interpretieren das bewegende Wiedersehen zweier alter Freundinnen, die über Haarentfernung, Jungs und erste Küsse diskutieren so wie es alle Frauen tun. Die erste kommt vom Himmel runter, um der zweiten näher zu sein, die in ihrem schönen Zimmer mit eingeschaltetem Licht schläft. Bereits Opfer eines Hurrikans, die ihnen alles wegnahm, erfinden nun die beiden Frauen Geschichten und Spiele, um die Langeweile, die Angst und den Schmerz zu täuschen. Da ist etwas eminent mexikanisches in dieser Art und Weise die gute Laune nie zu verlieren, auch wenn das Leben uns den schlimmsten Schlag versetzt. Doch hinter der Poesie und dem Spass, scheint die stille Qual dieser Überlebenden immer noch durch, vor allem wenn Cassandra (Dolores) in ihrem groben aber bilderreichen Französisch, mit dem Publikum spricht um ihre Geschichte zu erzählen. Der Rest der Zeit, verbringen Cassandra und Aphrodite spielend, lachend und indem sie die Kindheit entdecken. Sie erlauben uns somit, dasselbe zu tun und vielleicht sogar eine süße und bittere Träne zu vergießen.“
 Eve Dumas, La Presse, 16. Mai 2004, Montreal, Kanada 


„Eine besondere Freundschaft. Die Einzigartigkeit dieser Freundschaft, entsteht aus dem Bündnis eines Mädchens mit Down-Syndrom und einer sogenannten „normalen“ Zirkus Künstlerin. Es entwickelt sich auf einem Hintergrund der Traurigkeit, in Süd-Kalifornien. Ein Hurrikan hat gerade alle Straßenkünstler weggefegt, und gezwungen Cassandra sich im Land der Wale niederzulassen. Über ihren Verlust tröstet sie sich mit Spielen die sie mit Aphrodite spielt. Sie ist eine Göttin von einzigartiger Schönheit, sie verkörpert die Unschuld und die Sorglosigkeit, mit einem von Trauer gezeichneten Gesicht und einem kindlichen Herzen. Die Koexistenz der beiden Künstlerinnen auf der Bühne ist noch größer und stärker, da Ana und Dolores Heredia im wahren Leben Schwestern sind. All dem, fügt Daniele Finzi Pasca, so wie es seine Gewohnheit ist, die Komplizenschaft des Publikums hinzu. Manchmal, wenn sie ihren Text auf ihr poetisches und ungenaues Französisch spricht, braucht Cassandra das Publikum als Zeuge. Andere Male versucht sie, Aphrodite zu trösten, indem sie Geschichten von „französischen Küssen“, von Ehe, und von Walen erzählt oder indem sie zum Mittagessen eingeladene Gäste erfindet. Noch mehr Erfolg erhält sie mit kleinen visuellen Comedy Spielen. Ein Bett auf versträutem Sand, blaue Flaschen auf der Vorbühne, und zwei oder drei schwebende Gegenstände führen uns in diesen zeitlosen Ort. Zugegeben, dass Armut, Leid, Rassismus, und Marginalität sich hinter dieser poetischen Phantasie profilieren, aber doch immer auf Distanz gehalten, widmet der Schöpfer sein Te Amo dem Kind, das wir vielleicht nie aufgehört haben zu sein.“
 Hervé Guay, Die Devoir.com der 13. Mai 2004, Montreal, Kanada 


„Daniele Finzi Pasca führt uns mit seinem Te Amo in eine Welt ohne Gewicht, leicht traurig, aber tröstlich. Sein Sinn für Raum ist hell und klar. Seine Inszenierung, aus behaltenem Barock und sehr poetisch, ist wie ein Juwel geschenkt der Zerbrechlikeit des Wesens. Te Amo ist eine metaphysische Arbeit, die das Geheimnis enthüllt, wie innerhalb der gleichen Familie unterschiedliche Menschen geboren werden können. Hier diktiert das Leben das Theater, und dann erst kommt die Fiktion. Die Show wird von Dolores Heredia und ihre Schwester Ana, die unter Down-Syndrom leidet, gespielt. Der Vergleich dieser zwei Gesichter der menschlichen Existenz kann durchaus beunruhigen, aber es ist alles mit so viel Zärtlichkeit und Komplizenschaft geprägt, dass uns nicht im geringsten in den Sinn kommt etwas Unangenehmes zu sehen. Ausserdem ist Ana, im Genuss dort zu sein, um nichts kleiner als ihre Schwester, die eine professionelle Schauspielerin ist. In diesem Märchen, interpretieren die Schwestern zwei Freundinnen, die nach einer langen Trennung sich wieder näher kommen. Te amo kommt aus dem Imaginären der Welt des Zirkus. Dies ist die Metapher der Revolte, überwunden und sublimiert in der Liebe. Ein grausamer Hurrikan hat das Zirkuszelt der Welt weggefegt… Eine Cassandra, die von oben an einem Seil hängend runterkam wie in einem Traum, setzt sich eine falsche Nase und andere Accessoirs eines Clowns auf, um ihrer lieben Aphrodite zu erklären, was sie beide trennen konnte, genau so wie das, was sie für immer verbinden wird.. Das Ritual ist sehr einfach und der Text ist scharf. Letzterer enthält eine rührende Wal-Geschichte. Es ist eine Perle, die die Tiefen beleuchtet. Te amo beruhigt die Seele. Es verpflichtet uns auf eine sanfte Art und Weise, unsere eigenen Geheimnisses durch das Geheimnis des anderen zu finden. „
 Jean St-Hilaire, Le Soleil, 14. Mai 2004, Montreal, Kanada