Requiem (Verdi)

Marrinsky Theater

Es gibt Theater, die voller Geschichte sind, wo jeder Tisch auf der Bühne, jedes hängende Seil an unzählige Inszenierungen, Künstler und Techniker erinnern, die Magie und Schönheit konstruiert haben.

Dieses Requiem will in erster Linie eine Widmung an dieses Theater sein. Eine Art, es auszuweiden und das Publikum durch sein Inneres zu begleiten.

Theater sind wie Boote, Orte die gebaut werden um zu reisen. Die einen in sich selbst, ins Unterbewusstsein, die anderen lassen sich transportieren um ferne Länder zu erreichen.

In diesem Requiem wird der Übergang, die Welt “danach”, mit Leichtigkeit erzählt, als würde man in einen Traum fallen. Als ob das was danach sein wird, trotz aller Ängste, hell und magisch sein wird.

Eine Binde vor den Augen hindert uns manchmal daran, das zu sehen was uns umgibt. In dieser Oper nimmt uns die Unschuld eines Kindes an der Hand und wir überfliegen mit Leichtigkeit das gewaltige und unruhige Meer, den emotionalen Sturm den uns Verdi hinterlassen hat.

An der Premièren-Nacht von Aida im vergangenen Jahr, beim Abendessen mit Maestro Gergiev, lanciert Julie eine Idee, die ein Jahr später Gestalt annimmt: die Leichtigkeit erzählen, segelnd auf Gewässern voller Emotion dieser aussergewöhnlichen Partitur, darstellend durch einen Chor mit verbundenen Augen und einem Kind das an tausend Ballons über die Köpfe der Solisten schwebt, über das Herz des Orchesters, in die Träume der Zuschauer.

Daniele Fizni Pasca

Orchesterdirigent: Valery Gergiev
Regie: Daniele Finzi Pasca 

Kreatives Konzept: Daniele Finzi Pasca and Julie Hamelin 


Bühnenbild: Jean Rabasse
Requisite: Hugo Gargiulo 

Lichtdesign: Daniele Finzi Pasca and Alexis Bowles 

Videodesign: Roberto Vitalini, für bashiba.com
Kostüme: Giovanna Buzzi 

Make-Up Design: Chiqui Barbé 


Assistant Regie: Alona Umanskaya
Assistant Bühnenbild: Myriam Rose
Assistant Kostüme: Lisa Rufini